Festival für Spielräume der Öffentlichkeit

I Don't Understand You

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I Don't Understand You ist eine spielerische Auseinandersetzung mit einer ernsten Frage: Was sind die Auswirkungen, wenn man einigen wenigen sehr mächtigen Personen erlaubt, die Beziehungen zwischen ganzen Ländern zu entscheiden?

I Don't Understand You nutzt moderne Technologie, um die direkte Kommunikation zwischen Bürgern von Länder und Gebieten, die in der Vergangenheit einen Konflikt mit Polen hatten, zu ermöglichen.

Eine web-basierte Anwendung erlaubt es den Teilnehmern, einen Anruf zu "wählen", der einen zufälligen Anschluss in Krakau mit einem zufälligen Anschluss in einem anderen Land (oder einer Stadt) verbindet.

Der Teilnehmer wird zu einer nahe gelegenen Telefonzelle geleitet. Sobald die Telefonzelle erreicht wird, startet das Gespräch zwischen den ausgewählten Parteien und die Telefonzelle klingelt. Der Teilnehmer kann den "Anruf" zwischen den beiden Parteien mithören.

Alle Anrufe werden in einer Datenbank erfasst.

An den Festivalzentrale wird einen Stand eingerichtet, an dem die aktuellen Anrufe in Echtzeit übertragen werden und vergangene Anrufe aus der Datenbank ausgewählt und angehört werden.

Was passiert, wenn bei zwei Menschen aus verschiedenen Ländern gleichzeitig das Telefon klingelt?

Format: Spiel

  • Freitag, 03.10.2014 16:30 – 22:00, 16:30 – 22:00
  • Samstag, 04.10.2014 11:00 – 20:00
  • Sonntag, 05.10.2014 11:00 – 17:00

Sebastian Gassner & Daniel J Wilson (SE)

Sebastian Gassner ist Software-Berater für Freie Software Technologie; er trägt auch zu verschiedenen Open-Source-Software-Projekten bei. Er hat in so unterschiedlichen Bereichen wie Spielsucht, File Sharing und der Analyse von Social-Media-Daten Software entwickelt. Er hat Software Engineering in Österreich und Art & Technology in Schweden studiert. Nachdem er seit fast einem Jahrzehnt in Schweden gelebt und gearbeitet hat, ist Gassner nach Österreich umgesiedelt. Er war an Projekten wie www.pipe.com, www.fruji.com und www.playscan.com beteiligt, arbeitet an Start-ups, mit Künstlern und Unternehmen weltweit.

Daniel J Wilson ist Künstler und Filmemacher, der mit verschiedenen Medien arbeitet. Seine Arbeiten wurden in internationalen Galerien und Festivals ausgestellt, darunter das Broadway Media Center in Nottingham, culturaDigital in Rio de Janeiro, das Kopenhagener Kunstfestival, das DUMBO Arts Festival und MoMA PS1 in New York. Seine Arbeiten wurden in der New York Times, The London Times, The Daily Telegraph, Neural, L Magazin und Art F City behandelt. Wilson hat vor kurzem Residencies im SOMA in Mexiko-Stadt, IMC Lab + Gallery in New York, ein Stipendienprogramm mit UnionDocs, abgeschlossen und wurde ausgewählt, um die Schule für Poetic Computation zu besuchen. Er ist derzeit Teil des New Museum incubator program NEW INC. Seine Arbeit wurde von der Ontario Arts Council, dem National Film Board of Canada, Groß NCE und dem Canada Council for the Arts unterstützt.

Kling Klang Klong

klingklangklong

In Kling Klang Klong sind die Teilnehmer eingeladen, virtuelle Audioquellen an verschiedenen Orten in der Stadt zu platzieren. Die Quellen können immer wieder neu angeordnet und ihre Parameter verändert werden. Durch diese Interaktionen entsteht ein stadtweites Instrument, ein Konzert, das harmonisch, experimentell oder laut sein kann. Die Teilnehmer von Kling Klang Klong sind Publikum und Macher, Zuhörer und Musiker zugleich. Gemeinsam schaffen sie eine dynamische Klanglandschaft, die während der Zeit des Festivals erlebt werden kann. Kling Klang Klong läuft auf Android 4-Geräten und benötigt eine Internetverbindung während des Spielens. Kopfhörer werden empfohlen.

Wäre die Stadt ein musikalisches Instrument – was würdest du auf ihr spielen?

Format: Spiel

  • Freitag, 03.10.2014 16:30 – 22:00, 16:30 – 22:00
  • Samstag, 04.10.2014 11:00 – 20:00
  • Sonntag, 05.10.2014 11:00 – 17:00

Michael Straeubig (DE)

www.i3games.de

Michael Straeubig ist ein Spiel-Designer / kreativer Coder, der Spiele und spielerische Erfahrungen erkundet - mit einem Fokus auf mixed reality und lokativem Spiel. Zu seinen Spielen gehören "Secret City - Missing Max", "(Speed) Gardening Guerrilla", "Tidy City", "Eine Gegen Eine", eine Reihe von Event- und Theaterspiele bzw. experimentellen Interaktionen. Er hat zu zahlreichen Workshops, Game James und Hackathons beigetragen, ist ehemaliger Dozent der Leuphana Universität Lüneburg und erforscht als Marie-Curie-Fellow an der Universität Plymouth partizipatives Mixed-Reality-Gaming.